Wir sind
Klaudia Anosike – Malerei & Illustration
Barbara Brost – Grafik & Illustration
Fidelis Ilchmann – Musik & Fotografie
Kirsten Rönfeldt – Grafik, Objekt-Gestaltung, Malerei & Illustration
Von der Hofaue in die Uellendahler Straße und weiter…
Auf der Suche nach einem Ort, wo sich das Konzept von Leben und Arbeiten und dem friedlichen Nebeneinander verschiedener Arbeitsansätze verwirklichen lässt, fanden sich im Jahr 2000 Künstler und Gestalter zusammen, um die Mirker Ateliers zu gründen, nachdem sie zunächst das Kolkmannhaus in der Hofaue und danach die alte WICO-Fabrik in der Uellendahler Straße verlassen mussten.
In der ehemaligen Druckerei Brockhaus gegenüber dem Mirker Bahnhof haben sie ihre neuen Räume gefunden.
Grafiker, Illustratoren, Maler und Fotografen arbeiten hier auf einer Etage.
Die Ateliergemeinschaft setzt auf Vielseitigkeit, verschiedenartige Arbeitsansätze und die Koexistenz von freiem künstlerischen und angewandtem Gestalten. Unabhängig von den engen Grenzen der etablierten Museumslandschaft bietet sich hier immer aufs Neue die Chance zum Austausch mit anderen Bereichen, die die eigenen Möglichkeiten erweitern und neue, bisher nicht angedachte Felder eröffnen. Die ruhige konzentrierte Arbeit in Klausur ist genauso möglich wie die kritische Auseinandersetzung mit den anderen und oft führt eine zufällig entstandene Diskussion zu einer gemeinsamen Projektidee.
In den letzten zehn Jahren wurden zu den alljährlich stattfindenden Ausstellungen immer wieder Gastkünstler eingeladen und seither möchte die Ateliergemeinschaft auf den regen Austausch mit Kollegen aus anderen Bereichen der Kunst nicht mehr verzichten. So sind auf diesem Wege spartenübergreifende Projekte mit anderen Künstlern zustande gekommen: beispielsweise eine Performance im Bochumer Schauspielhaus, bei der Klaudia Anosike mit der Rockband THOMAS & THE FIRE auf der Bühne stand.
Weiteres Ziel ist es, mit den kreativen Potenzialen, die im Mirker Viertel und den angrenzenden Bereichen zahlreich vorhanden sind, gemeinsame Projekte zu realisieren. So etwa der Kontakt zu den Nordstadtkünstlern auf dem Ölberg, der von Barbara Brost gehalten wird.
